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Archive for September 2010

Kronenzeitung:

Lenker hat nach Tunneldrama kein Schuldgefühl

Zwei Tote klagen an! Doch der Gmundner Porsche-Manager, der am 7. August auf der B145 am Traunsee den Unfall verursacht hat, bei dem zwei Menschen gestorben sind, zeigt keinen Funken Unrechtsbewusstsein – obwohl das Gutachten nach dem Tunneldrama in Ebensee verheerend ausgefallen ist: Laut Überwachungsvideos hatte er den 710 PS starken Ford GT trotz 70-km/h-Limits zweimal auf 150 km/h beschleunigt.

Der „Krone“ liegt der Strafantrag der Staatsanwaltschaft sowie die Expertise des Braunauer Gutachters Jörg Landertshammer vor. Die Wahnsinnsfahrt des 50-Jährigen laut Aktenlage: Gegen 20.38 Uhr hatte er den 710 PS starken Leih-Ford GT Richtung Ebensee gejagt. Bereits im Sonnsteintunnel soll er laut Auswertung der Tunnelkameras den Rennwagen im Bereich einer 70-km/h-Beschränkung auf mehr als 150 km/h beschleunigt haben.

Dabei brach das Heck des Fahrzeuges nach rechts aus, das Auto geriet ins Schleudern und über die Sperrlinie auf die linke Fahrbahnhälfte. Trotzdem soll der 50-Jährige im Bartlkreuztunnel erneut im „70er“ auf mehr als 150 km/h aufgedreht haben. Auch diesmal brach das Heck nach rechts aus. Der Ford GT drehte sich, schleuderte auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen den Klein-Lkw eines 67-Jährigen aus Ebensee. Dieser wurde, ebenso wie der 43-jährige Beifahrer des Unfallverursachers, getötet.

Der 50-Jährige hat kein schlechtes Gewissen: „Es gibt im Salzkammergut Wahnsinnsunterstellungen. Aber ich bin dreißig Jahre unfallfrei gefahren. Ich war nicht betrunken, sondern hatte laut Bluttest 0,23 Promille.“ Genau das wird angezweifelt, deshalb werden die Ärzte als Zeugen zum Prozess geladen. Die Staatsanwaltschaft Wels hat – wie berichtet – einen Strafantrag wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen gestellt.

von Christoph Gantner, „OÖ Krone“

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Bitte um Mithilfe!!

Bitte um Mithilfe!!

  • Da nicht klar ist, ob mit der Blutabnahme und Blutprobe alles mit rechten Dingen vorgegangen ist, bitte ich hiermit um zweckdienliche Hinweise. Kann jemand ernsthaft zur Klärung des Unfalles oder des Alkoholgehaltes im Blut vom Fahrer des Sportwagens beitragen?
  • Wer hat Infos zu dem Unfall von 2007, bei dem ein Gmunder Geschäftsmann einen Ford GT im gleichen Tunnel ohne Personenschaden demoliert hat.  War es auch Michael U.??
  • Hatte U. schon vorher einen Unfall mit Personenschaden?
  • Wie oft wurde U. der Führerschein schon abgenommen?

Dann bitte ich um Informationen an lemmerer.guenther@gmail.com oder als Kommentar

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  • Der Ford GT war mit 711 PS (523kw) typisiert und geliehen von einem Freund.

  • Aufprallgeschwindigkeit: Ford GT ca. 110-120km/h (quer zur Fahrbahn), das Auto meines Vaters 50-60km/h.  Der Sportwagen ist mit mehr als 150km/h, vor der Schleuderung auf die Gegenspur, unterwegs gewesen sein.

  • Ursache des Unfalls:  zu hohe Geschwindigkeit (mehr als 100%),             keine Kontrolle über das Fahrzeug, nasse Fahrbahn.

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Kindheitserinnerungen:

Ich und mein Vater 1977


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15. Feuerkogelberglauf durch Ehrenamtlichkeit gesichert

Der mit dem größten Starterfeld von über 250 Läufern seit Bestehen des Feuerkogel  Berglaufes – der vom Unfalltod des Organisators Kons. Günther Lemmerer überschattet war – konnte nur durch das Zusammenwirken von über 70 Ehrenamtlichen Mitarbeitern klaglos durchgeführt werden.

Über diese großartige Leistung konnte sich auch vor Ort die OÖ Leichtathletikpräsidentin Theresia Kiesl überzeugen. Bundesrat Vbgm. Josef Steinkogler und Präs. Theresia Kiesel dankten allen Mitarbeiter/innen für das Zusammenstehen in dieser schwierigen Situation und hoffen, dass auch 2011der Feuerkogel Berglauf wieder  so vorbildlich ausgerichtet wird.

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Auch wenn es zur Anklage kommt: Irgendwie fehlt da was.

Nun schalten sich also die Gerichte in den vermutlich emotionsgeladensten Verkehrsunfall dieses Jahres im Salzkammergut ein. Warum gerade in dieser Causa der Diskussionsstoff nicht ausgeht: Es gibt kaum jemanden in der Leichtathletik-Szene unserer Region, der Günther Lemmerer nicht kannte. Oliver Hörzing wiederum war nicht nur wegen seines Vaters, des ehemaligen Gmundner Bezirkshauptmanns, sehr bekannt. Der dritte Beteiligte entstammt einer prominenten Gmundner Familie. Dazu ein Unfall, der unter Einhaltung einfachster Regeln und Normen nie hätte passieren können.

Jetzt liegen die relevanten Fakten (mit Ausnahme des Resultats der Blutprobe des überlebenden Lenkers) vor, die Tunnelvideos sind ausgewertet, resultierend daraus wurde ein Strafantrag gestellt. Alles scheint seinen gerechten Weg zu gehen. Aber so wirklich kommt man dennoch nicht nur Ruhe. Irgendwie fehlt da etwas. Ist das, was jetzt bekannt wurde, die ganze Wahrheit? Falls nicht, dürfen wir sie bitte wenigstens bei der Gerichtsverhandlung erfahren?

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Was fehlt – 

Was fehlt?

Nach einem Monat mit vielen Fragen, vielen Gerüchten, einem Monat des Wartens und Bangens stellt sich nun das heraus, was ich mir nicht vorstellen habe können: Der Unfall wäre vermeidbar gewesen, der Unfall wurde herausgefordert, wie die Unfallrekonstruktion nun zeigt.

Was fehlt?

Es fehlen zwei Menschen, zwei Menschen die gebraucht und geliebt wurden. Ich stelle mir viele Fragen, was wäre gewesen wenn: Was wäre gewesen, wenn mein Vater um 20:25 nicht noch einmal zurück gegangen wäre, um zu kontrollieren, ob die Startnummern für den Berglauf eingesperrt wurden. Was wäre gewesen, wenn er, wie vereinbart, erst um 21 Uhr los gefahren wäre. Viele Fragen, viele quälende Gedanken, die sich immer wieder in meinem Kopf ausbreiten.

Und ich komme immer zu einem Resultat: mein Vater lebt nicht mehr– ER FEHLT MIR


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