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Archive for November 2010

Was ist „gerecht“??

Was ist „gerecht“??

Derzeit werde ich von vielen Zeitungen gefragt, was ich von dem vorläufigen Urteil halte. Ich stelle mir die Frage: Was ist gerecht? Sind 6 Monate oder 3 Jahre genug, wäre eine lebenslange Haft genug?? Zwei Leben sind vorbei, zwei Menschen werden vermisst, keine Strafe dieser oder der jenseitigen Welt bringen sie zurück.  Es gibt keine Strafe für so ein Vergehen ….

Das einzige was ich wirklich bedauere, ist das Urteil von 12 Monaten Fahrverbot, denn Herr U. dürfte, meiner Meinung nach, kein Auto mehr lenken, dieses Recht hat er verwirkt.

Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.
(Schiller)

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Berufung nach Unfall mit zwei Toten

Gegen das Urteil – 18 Monate Freiheitsstrafe sechs davon unbedingt – nach einem Verkehrsunfall mit zwei Toten im Sommer im Ebenseer Bartelkreuz-Tunnel – wird berufen.Und zwar sowohl vom 50-jährigen Unfallfahrer aus Gmunden als auch von der Welser Staatsanwältin.

Schmerzengeld von mehr als 120.000 Euro
Der 50-Jährige legte gegen das Urteil aus der Vorwoche laut Landesgericht Wels volle Berufung, also auch gegen die Höhe des Trauerschmerzengeldes von mehr als 120.000 Euro, ein.

Die Staatsanwaltschaft meldete hingegen nur gegen die Strafhöhe Berufung an, weil das Urteil zu mild sei. Das Urteil und die schriftlichen Berufungen beider Seiten gehen in den kommenden Wochen an das Oberlandesgericht Linz, wo weitere Schritte entschieden werden.

 

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Es geht in die zweite Runde!

Sobald ich mehr Infos habe, werde ich es hier veröffentlichen!

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Zwei Tote: Raser muss hinter Gitter

Der Porsche-Manager (50) bekam 18 Monate Haft, 6 davon unbedingt.

Zwei Tote: Raser muss hinter Gitter
© Schwarzl

Bevor Richterin Birgit Ahamer das Urteil verlas, richtete sich Michael U. noch einmal an die Angehörigen von Günther Lemmerer (67) und Oliver Hörzing (43). Er hoffe irgendwann auf die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs. Der Tod der Ebenseer Lokal-Promis sei „eine Katastrophe“, die ihm „wahnsinnig leidtue“.

Am 7. August hatte der 50-Jährige im Bartl-Kreuz-Tunnel auf der Salzkammergut Bundesstraße (B 145) bei 150 km/h die Kontrolle über seinen 500-PS-Ford GT verloren. Der Wagen raste gegen den Klein-Lkw von „Mister Leichtathletik“ Günther Lemmerer. Der Organisator des Feuerkogel-Berglaufs sowie U.s Beifahrer, AUA-Berufspilot Oliver Hörzing, waren sofort tot.

Keine Erinnerung

Er könne sich an den Unfall nicht erinnern, sagte Michael U. gestern am Landesgericht Wels. Der Porsche-Manager erlitt selbst schwerste Verletzungen und lag acht Tage auf der Intensivstation. Er bekannte sich vollinhaltlich schuldig. Wegen des außergewöhnlich hohen Verschuldens wurde er dennoch zu 18 Monaten Haft verurteilt, sechs davon unbedingt. Zudem wurden den Angehörigen mehr als 120.000 Euro zugesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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EBENSEE. Gestern endete am Welser Landesgericht der Prozess gegen Manager Michael U. (50), der Anfang August im Bartelkreuztunnel einen Unfall mit 150 km/h verursacht hatte. Es gab zwei Tote. U. wurde zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, sechs davon unbedingt.

Es war der 7. August 2010. Nach einem Lokalbesuch in Traunkirchen fuhren Michael U. und sein Freund, AUA-Pilot Oliver Hörzing (43), mit einem geliehenen Ford GT (550 PS) auf der B145 Richtung Ebensee.

Um 20.45 Uhr passierte im Bartelkreuztunnel der tödliche Unfall. Etwa 300 Meter nach der Tunneleinfahrt verlor U. die Herrschaft über den Wagen, das Auto hob regelrecht ab und donnerte frontal in den entgegenkommenden Kleintransporter des Ebenseer Sportfunktionärs Günther Lemmerer (67). Für den Organisator des Feuerkogel-Berglaufs kam jede Hilfe zu spät. Lemmerer starb noch an der Unfallstelle. Auch U.s Beifahrer Oliver Hörzing, Sohn des früheren Gmundner Bezirkshauptmanns Edgar Hörzing, überlebte den Unfall nicht.

Michael U. erlitt einen Lungeneinriss, elf Rippenbrüche und lag acht Tage auf der Intensivstation. Wie Überwachungsvideos zeigten, war er zum Unfallzeitpunkt mit 150 km/h unterwegs – im Tunnel sind 70 km/h erlaubt. Die Blutprobe ergab später 0,23 Promille Alkohol. Das Publikumsinteresse war gestern beim Prozess am Welser Landesgericht so groß, dass kurzfristig der Saal gewechselt werden musste. Viele Angehörige waren gekommen. Die Anklage lautete auf „fahrlässige Tötung unter besonders gefährlichen Umständen“. Mit seiner riskanten Fahrweise habe er den Tod der beiden Ebenseer verschuldet, so die Staatsanwaltschaft. Michael U. bekannte sich schuldig. „Es tut mir so leid.“ Seine Erinnerung an den Unfall ende mit dem Einsteigen ins Auto. Sein Verteidiger erteilte allen Verschwörungstheorien über einen höheren Alkoholpegel eine Absage.

Richterin Birgit Ahamer verurteilte Michael U. zu 18 Monaten Freiheitsstrafe, sechs davon unbedingt. Der Führerschein wurde ihm für zwölf Monate abgenommen. Das Gericht sprach den Hinterbliebenen vorerst 120.000 Euro an Trauerschmerzensgeld zu. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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18 Monate Gefängnis für „Horror-Crash“ im Tunnel

Erinnerungslücken zum Unfallhergang, aber Betroffenheit gegenüber den Angehörigen der beiden Todesopfer: Manager Michael U. (50) aus Gmunden fasste am Donnerstag im Landesgericht Wels eine teilbedingte Haftstrafe von 18 Monaten für den „Horror-Crash“ mit seinem 550-PS-Boliden im Bartlkreuztunnel am Traunsee aus.
Prozess © Christian Kloibhofer © Christian Kloibhofer

Prozess nach Verkehrsunfall mit zwei Toten am Traunsee im Landesgericht Wels: Lenker hatte nur 0,2 Promille Alkohol im Blut

Unfall © Salzi © Salzi

Schreckensszenen am Traunsee: Oliver Hörzing (43, kl. Bild, links) und Günther Lemmerer (67) – beide aus Ebensee – starben

„Heute“-Leser kennen die Vorgeschichte: Am Abend des 7. August, ein Samstag, verließ der Immobilienbank-Manager gemeinsam mit Berufspilot Oliver Hörzing (43) aus Ebensee eine gesellige Runde in Traunkirchen. Zehn Minuten später dann die Tragödie: Im Bartlkreuztunnel hob der Ford GT bei Tempo 150 von der Fahrbahn der Salzkammergut Bundesstraße ab, bohrte sich Sekundenbruchteile später in den entgegenkommenden Lieferwagen von Sportfunktionär Günther Lemmerer (67) aus Ebensee – Feuerwehrleute konnten nur noch Michael U. lebend bergen!

Bei der Verhandlung im LG Wels (Vorsitz: Richterin Birgit Ahammer) zeigte sich der Todeslenker (Bild unten) geständig, verwies aber auf Erinnerungslücken. Das – noch nicht rechtskräftige – Urteil: 18 Monate Freiheitsstrafe, davon sechs Monate unbedingt.

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